Behandlung

Information für gesetzlich Versicherte

Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Teil der anfallenden Kosten bei osteopathischen Behandlungen durch Heilpraktiker. Um es für alle einfacher zu machen sind hier die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Details

  • Einige Krankenkassen erkennen die Osteopathie als unterstützenswerte Behandlungsmethode an und übernehmen osteopathische Behandlungen als Satzungsleistung.
  • Die Kosten können anteilig übernommen werden, wenn eine ärztliche (Privat-) Verordnung mit einer Angabe über die Anzahl der medizinisch notwendigen Behandlungen vorliegt. Wichtig: Die ärztliche Verordnung ist vor Behandlungsbeginn auszustellen.
  • Die Kosten können anteilig übernommen werden, wenn eine qualitätsgesicherte Behandlung durch einen Therapeuten erfolgt, der Mitglied in einem Berufsverband der Osteopathen ist oder eine osteopathische Ausbildung absolviert hat, die zum Beitritt in einen Verband der Osteopathen berechtigt.

WICHTIG! Die vertraglichen Vereinbarungen, die wir mit Ihnen treffen, sind UNABHÄNGIG von den Zahlungen und Modalitäten Ihrer Krankenkasse.

Wir bitten Sie also folgende Dinge zu beachten, wenn Sie über Ihre Krankenkasse abrechnen:

  • Bevor die Behandlung aufgenommen wird benötigen Sie ein Privatrezept. Gerne vermitteln wir Ihnen einen kompetenten Ansprechpartner und Arzt unserer Wahl und machen auch für Sie den Termin, damit es schneller geht.
  • Am Ende der Therapie erhalten Sie eine abrechnungsfähige Rechnung für Ihre Kasse.
  • Verantwortlich für die Bezahlung unseres Honorars bleiben Sie als Patient (nicht Ihre Kasse)

Vielen Dank!

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform, die der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still vor über 120 Jahren entdeckt und entwickelt hat.

Es geht um die Ursachen der Krankheit.

Der Osteopath „fragt nach“, warum eine Krankheit entstanden ist und was den Organismus bisher daran gehindert hat zu gesunden. Oft ist eine Bewegungseinschränkung, eine Restriktion, Ursache der Krankheit. Diese Restriktion wird der Osteopath aufspüren und behandeln.

Der Osteopath nutzt Kenntnisse der Anatomie und Physiologie, um mit seinen Händen kunstfertig dem Organismus zur Selbstheilung zu verhelfen. Der betroffene Bereich wird wieder zu seiner natürlichen Beweglichkeit zurückgeführt.

Unterschiedliche Techniken werden angewendet, wie z.B. Weichteilmassage, passive Dehnungen, Mobilisationsimpulse und Lockerungstechniken.

Ich habe diesem Thema eine eigene Internetseite gewidmet, die Sie unter www.Osteopathie-Kiel.de erreichen.

Jörg Lindner, Heilpraktiker in Kiel - Informationen zur osteopathischen Behandlung u.a. bei Schmerzzuständen,Schmerzen, Rückenleiden und Muskelschmerz.

 

Osteopathie der Kaumuskulatur

Der Kieferbereich wird bei der Ursachenforschung von Krankheiten des Bewegungsapparates oft nicht stark genug berücksichtigt, da der Patient unter Umständen aktuell keine Beschwerden im Mundhöhlenbereich hat.

Bei Schmerzen im gesamten Bereich des Bewegungungsapparates ist der Kauapparat auf Fehlfunktionen zu untersuchen.

Hinweise darauf sind:

Einschränkungen in der gradliningen Mundöffnungsfähigkeit und deren Öffnungsweite

Gelenkgeräusche und Gelenkknacken

Schmerzen der Kaumuskulatur

Schlifffafacetten an den Zähnen

Mögliche Folgen dieser Einschränkungen sind vielfältig, z.B.:

Spannungskopfschmerzen, Migräne, Halswirbelsäulenfehlstellungen, Schulter- Armprobleme, einschlafende Hände, Tinnitus, Schwindel, Beckenschiefstand mit Beinlängendifferenzen, Knieschmerzen etc.